7 Tipps für das sichere Heizen mit einem Ölradiator

 

//* HINWEIS: Dieser Artikel/Beitrag ersetzt in keinem Fall eine fachgerechte Gebrauchsanleitung eines Ölradiator. *//

  1. Vor der Benutzung gründlich überprüfen

    Wer sich einen Ölradiator kauft, sollte das Gerät nach dem Lieferung auf Vollständigkeit und möglichen Schaden überprüfen. In jeder Bedienungsanleitung eines Herstellers finden Sie eine Übersicht, die Ihnen verrät aus welchen Groß- und Kleinteilen sich der Radiator zusammensetzt. Sollte eine Komponente nicht auffindbar sein oder einen Schaden aufweisen, darf der Ölradiator unter keinen Umständen genutzt werden. Bitte information-1481584_1280kontaktieren Sie in solchen Fällen umgehend den Hersteller und nehmen Sie Ihre Garantieansprüche wahr.

  2. Nur in passender Umgebung heizen

    Den Ölradiator an einem kühlen Sommernacht beim Grillen auf die Terrasse stellen? Nein, auf gar keinen Fall! Der Ölradiator darf lediglich in geschlossenen Räume heizen! Achten Sie außerdem darauf, dass der Radiator unter keinen Umständen Feuchtigkeit ausgesetzt wird. Ansonsten kann der Radiator kaputt gehen oder gegebenenfalls eine Gefahr für Sie und Dritte darstellen. Außerdem sollte stets dafür gesorgt werden, dass der Radiator auf einem festen Untergrund steht, wo er nicht umkippen kann.

  3. Auf Produktdetails achten

    Sollte ein Ölradiator nicht gemäß der Bedienungsanleitung der Hersteller benutzt werden, stellt der Radiator wie auch jedes andere technische Gerät eine Gefahr dar. Um das Risiko dennoch zu minimieren, ist es von Vorteil, wenn der Radiator zusätzliche Sicherheitsfunktionen mitbringt. Da viele Radiatoren Temperaturen über 100 Grad erreichen, sollte das Gerät in jedem Fall einen Kippschutz aufweisen, sodass der Radiator beim Kippen automatisch ausgeschaltet wird. Um die maximal möglichen Heiztemperaturen nicht zu überschreiten, ist ein Überhitzungsschutz von Wichtigkeit. Wer den Radiator als zusätzliche Heizung in Wohn- und Schlafzimmer verwendet, sollte über ein Heizgerät mit vormontierter Wandhalterung nachdenken. Dafür eignet sich unter anderem eine schmale Elektroheizung.

  4. Vor Kindern und Fremden sicher schützen

    Da die Rippen der Radiatoren Temperaturen erreichen, die eine Verbrennungsgefahr darstellen, sollte das Gerät vor Kindern und Dritten geschützt werden. Nur Personen über einem Lebensalter von 18 Jahren, die im Voraus sorgfältig die Bedienungsanleitung gelesen haben sind in der Lage, das Gerät zu benutzen. Sollte das Gerät einmal verkauft oder an Angehörige oder Freunde weitergegeben werden, muss das Gerät sachgemäß erläutert werden und idealerweise die Bedienungsanleitung weitergereicht werden.

  5. Den Ölradiator nur von Fachmännern reparieren lassen

    Sollte das Gerät defekt sein, neigen Männer gerne dazu den Radiator auf eigene Faust selber zu reparieren. Infolgedessen werden sich im nächstgelegenem Baumarkt häufig selbst Ersatzteile gekauft, die für den eigentlichen Radiator nicht bestimmt sind. Häufig wird dabei vergessen, dass eine Eigenreparatur zu einer Gefahr werden kann. Bitte lassen Sie den Radiator nur in einer Fachwerkstatt oder vom Hersteller selbst reparieren.

  6. Auch ein Ölradiator altert

    Wie jedes andere Gerät und Lebenswesen wird auch ein Ölradiator irgendwann mal alt. Dabei kann es zu einem Verschleiß am Gerät kommen oder einzelne Teil funktionieren nicht mehr ordnungsgemäß. Gerade nach einer langen Sommerpause, in der der Ölradiator in vielen Haushalten nicht in Gebrauch ist, tut es keinem weh, das Gerät auf Vollständigkeit und Funktionsfähigkeit zu kontrollieren. Um die Lebensdauer des Radiators dennoch lange aufrecht zu halten, sollte er mindestens einmal im Monat von Staubpartikeln befreit werden. Benutzen Sie hierfür ein trockenes Küchenhandtuch. Hinzukommend sollte die Luftöffnung der Geräte regelmäßig überprüft werden. Sollte ihr Ölradiator immer wieder überhitzen, ist dies ein Indikator dafür, dass die Öffnung mit Schmutz oder Staub verstopft ist.

  7. Das versteht sich von selbst, oder?

    Benutzen Sie den Ölradiator niemals unter dem Einfluss von Alkohol, Medikamenten oder anderen Drogen.

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