Ölradiator ᐅ Ihr großer Online- Ratgeber 2017

Das alles sollten Sie vor dem Kauf eines Ölradiators wissen:

Wenn die warmen Sommertage passe sind, die Dämmerung am frühen Nachmittag beginnt und in der Küche der Tee gekocht wird, steht vermutlich der Winter vor der Tür. Jeder von uns möchten bei frostigen Außentemperaturen in ein warmes Zuhause. Wenn Ihr Raum trotzinformation-1481584_1280 Zentral- oder Etagenheizung noch immer keine Wohlfühltemperaturen erreicht oder Sie das Dauerheizen auf Stufe 5 endlich umgehen möchte, ist ein zusätzlicher Ölradiator durchaus eine sinnvolle Investition. Wie wirtschaftlich und teuer ein Ölradiator ist, auf was Sie vor dem Kauf eines Ölradiators achten sollten und welche Radiatoren wirklich überzeugen, erfahren Sie auf dieser Webseite. Dieser kostenlose Online- Ratgeber verspricht Wissenswertes, Kaufempfehlungen und Tipps rund um Ölradiatoren.  

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Die besten Ölradiatoren im Überblick:

Was ist ein Ölradiator?

Ein Ölradiator ist ein metallischer Heizkörper, der üblicherweise aus 7, 9 oder 11 Rippen besteht. Im Inneren der Rippen befinden sich hohle Räume, die mit Öl gefüllt sind. Die Heizgeräte sind mit vier Rädern ausgestattet, sodass sie flexibel und mobil in den eigenen vier Wänden zum Einsatz kommen können. Um den Ölradiator zu nutzen, muss dieser über ein Kabel mit einer Steckdose verbunden werden. Da das Öl im Radiator über elektrischen Strom erhitzt wird, bezeichnet man einen Ölradiator im Alltag oft auch als „mobile Elektroheizung“.
Bei Nichtgebrauch des Radiators, kann das Netzkabel über eine Wicklung an der Unterseite des Heizkörpers gerollt. Über einen seitlichen Regler, lassen sich üblicherweise mehrere Heizstufen und Funktionen wählen, die einen unterschiedlichen Grad an Wärme versprechen.

Wo kann der Ölradiator zum Einsatz kommen?

Ob Keller, Kammer, Gartenhaus oder im Bad: Ölradiatoren können überall in der Wohnung oder im Haus zum Einsatz kommen. Die metallischen Körper lassen sich beliebig in Zimmerecken oder anderen räumlichen Gegebenheiten heizbereit aufstellen. Optimal eignen sich Ölradiatoren in bis zu 10- 20 m2 großen Räumen. Überfliegt man Rezensionen von Ölradiatoren fällt oft auf, dass die Leistung der Heizkörper bemängelt wird. Bedenken Sie beim Kauf eines Radiators, dass dieser nicht darauf ausgelegt ist, die ganze Wohnung zu erwärmen. Neben festinstallierten Heizungen kann ein Ölradiator ideal als zusätzliche Heizhilfe genutzt werden. Wer komplett auf installierte Heizkörper verzichtet (z.B. in Gartenhäusern oder im Keller), sollte für über 20 m2 große Zimmer auf jeden fall mehrere Ölradiatoren planen. Tipp: Hinweise und Informationen rund um eine sichere Benutzung des Radiators finden Sie hier.

question-mark-1750942_1280Wie funktionieren Ölradiatoren?

Ölradiatoren funktionieren grundsätzlich nach dem Konvektionsprinzip: Wird der Ölradiator mit einer Steckdose verbunden und angeschaltet, erreicht elektrischer Strom das Heizgerät. Dieser Strom sorgt dafür, dass sich das im Inneren des Radiators befindliche Öl aufheizt. Die aufsteigende Wärme wird an die Metallrippen des Ölradiators weitergeleitet und im Anschluss als erwärmte Luft an den Raum abgegeben. Die an den Raum weitergeleitete warme Luft steigt zur Decke auf und kühlt sich fortlaufend wieder ab. Dabei entsteht ein Zyklus, der dafür sorgt, dass die Zimmertemperatur steigt.

Anschaffungspreise von Ölradiatoren

Da sich Ölradiatoren hinsichtlich Leistung und Funktionen stark unterscheiden, findet man sie in zahlreichen Preiskategorien wieder. Durchschnittlich kostet ein Ölradiator zwischen 50- 70 Euro. Billige Modelle lassen sich bereits ab 30 Euro erwerben, wohingegen hochwertige Radiatoren dem Portemonnaie über 100 Euro rauben. Hier finden Sie einen Direktvergleich von Ölradiatoren.

Ölradiatoren im Überblick:

Der Funktionsumfang macht’s

Thermostatregler, automatische Abschaltung, Antifrost-Schutz und eine zusätzliche Wandhalterung? Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Einblick in die unterschiedlichen Funktionen eines Ölradiators geben.

Thermostatregler und Temperatursensor

Wenn ein Ölradiator keinen Thermostatregler besitzt, sollte man sich schnell nach einem anderen Gerät umschauen. Über einen Regler können Sie, je nach Zimmertemperatur, die Heizleistung des Radiators einstellen. Durch einen Sensor bestimmt das Gerät den Ist-Temperatur- Wert und vergleicht diesen mit dem von Ihnen über den Regler gesteuerten Soll-Wert. Heißt das Gerät den Raum auf den gewünschten Temperaturwert, reduziert der Ölradiator die Heizleistung automatisch. Wenn sich der Raum wieder abkühlt und eine Differenz zwischen Soll- und Ist-Wert über den Sensor registriert wird, wärmt der Ölradiator den Raum selbständig auf eine höhere Temperatur auf. Kurz gefasst: Wer einen Ölradiator mit Thermostatregler erwirbt, darf sich auf einen konstant warmen Raum freuen.acceptation-1295324_1280

Automatische Abschaltung

Haben Sie Ihren Ölradiator auf maximale Heizleistung eingestellt, wird dieser schnell sehr heiß. Um Gefahren zu vermeiden, sollte man auf einen Überhitzungs- und Kippschutz achten, der dafür sorgt, dass sich das Gerät bei einem Fall automatisch abschaltet.

Antifrost-Schutz

Viele Haushalte benötigen einen Ölradiator, um zu vermeiden, dass kälteempfindliche Gegenstände in unbeheizten Räumen einfrieren. Egal ob die Malerfarbe im Keller oder die Wasserleitungen im Hauswirtschaftsraum- ein Ölradiator mit Antifrost-Funktion kontrolliert jederzeit die Raumtemperatur und hält die vier Wände konstant auf Plustemperaturen.

Wandhalterung

Gerade im Wohnbereich, wo Ölradiatoren die installierten Heizkörper unterstützen oder ersetzen und nicht frei im Raum stehen sollen, ist eine mitgelieferte Wandhalterung ein tolles Feature. Mit zwei Schrauben lässt sich die Halterung an der Wand befestigen und das Gerät im Anschluss an die Wand hängen.

question-310891_960_720Ölradiator, Heizlüfter oder Infrarotheizung?

Wenn die kalten Temperaturen draußen dafür sorgen, das festinstallierte Heizungen nicht mehr ausreichen, um ein warmes Zuhause zu haben, muss über den Kauf eines zusätzlichen Heizgerätes nachgedacht werden- Viele Haushalte stehen dann vor der typischen Frage: Ölradiator, Heizlüfter oder doch eine moderne Infrarotheizung? Im Folgenden werden wir diese Geräte hinsichtlich der Funktionen, Vor- und Nachteile und Kosten voneinander abgrenzen.

Für Allergiker eine Infrarotheizung

Grundsätzlich arbeiten Heizkörper nach dem Passiv- oder Aktiv- Prinzip. Geräte, die über keinen Heizventilator verfügen (Ölradiator oder Infrarotheizung) und die Wärme über Konvektion und Strahlung abgeben, heizen passiv. Nachteil eines Ölradiators, also der passiven Variante ist, dass sich das Öl über elektrischen Strom vorerst erhitzen muss. Im Vergleich zu einem Heizlüfter wird die abgegebene Wärme also erst nach wenigen Minuten im Zimmer wahrgenommen.

Die vom Ölradiator freigesetzte Wärme steigt zur Decke auf und kühlt sich im Anschluss wieder ab. Dabei entsteht im Raum eine nicht wahrnehmbare Luftzirkulation, die feine Staubartikel mit sich „trägt“ und ein Temperaturunterschied zwischen Decken und Boden bewirkt. Vor allem Allergiker, die auf Pollen und Staub empfindlichen reagieren, sollten sich deshalb für eine Infrarotheizung entscheiden. Bei diesem Heizgerät entsteht im Zimmer keine Zirkulation. Durch eine Infrarotstrahlung wird das Zimmer gleichmäßig, sowohl in Fußboden als auch in Deckenhöhe erhitzt. Infrarotheizung sind jedoch im Vergleich zu Ölradiatoren, zumindest in der Anschaffung, deutlich teurer.

Heizlüfter sind billig aber nicht zu empfehlen

Heizlüfter sind hinsichtlich des Anschaffungspreises definitiv die günstigsten Geräte. Dabei wird kalte Luft auf der Rückseite eingesogen, über Drähte erhitzt und im Anschluss wieder in den Raum freigegeben. Im Vergleich zu einem Ölradiator, der über Konvektionswärme langfristig das ganze Zimmer beheizen kann, ist ein Lüfter überwiegend nur für kleine Zimmer (z.B. das Badezimmer) vorgesehen. Die ausgepustete Luft kühlt sich schnell wieder ab und schafft es nicht für eine wohlbefindliche Gesamtwärme zu sorgen. Wer seinen Lüfter im Wohnbereich zum Einsatz kommen lassen möchte, sollte bedenken, dass durch den Ventilator dauerhaft Geräusche entstehen.

Im Folgenden möchten wir Ihnen Vor- und Nachteile der einzelnen Geräte tabellarisch darstellen:

Ölradiator:

(PRO)

–       Deutlich günstiger als eine Infrarotheizung

–       Nachhaltige Wärme, da Rippen nicht sofort abkühlen

–       Platzsparend

–       Frostwächterfunktion

–       Thermostatfunktion

–       Oftmals vormontierte Wandhalterung

–       Flexibel durch Lenkrollen

 .

 (CONTRA)

– Wenige Minuten Anlaufzeit, da Öl erst erhitzt werden muss

– Konvektionswärme sorgt für Temperaturunterschiede zwischen Decken- und Bodennähe

– Luftzirkulation trägt Staub

 

Heizlüfter:

(PRO)

–       Billig in der Anschaffung

 

 

.

(CONTRA)

– Schlagartiges Abkühlen

– Nur geeignet für Räume unter 10 m²

– Teuer im Gebrauch

–  Ventilator verursacht Geräusche

–  Nicht geeignet für Allergiker

 

Infrarotheizung

(PRO)

–       Gleichmäßiges Heizen des Zimmers durch Strahlung

–       Platzsparend

–       Angenehme Gesamtwärme

–       Elegantes und vielseitiges Design

 

 .

(CONTRA)

– Teuer in der Anschaffung

Teurer als Ölradiatoren

–  Hohe Stromkosten

 

Stromkosten von Ölradiatoren

Redet man mit Verwandten oder Freunden über Heizlüfter oder Ölradiatoren, dann werden diese häufig als absolute Stromfresser abgestempelt. Doch wie teuer sind diese Radiatoren im täglichen Gebrauch wirklich? Welche Heizstrategie ist effizient und bewahrt Sie vor einem Schreck der Stromabrechnung? Auf was sollte bei einem Ölradiator hinsichtlich der Stromkosten beachtet werden? All diese Fragen möchten wir im folgenden Abschnitt beantworten.

Tipp: Hier haben wir für Sie die 10. besten Tipps für ein effizientes Heizen zusammengefasst.

Kosten pro Stunde

Wer die Stromkosten für einen Ölradiator bestimmen möchte, muss sich vorerst mit der Leistung der Geräte auseinandersetzen. Abhängig von dem Energieverbrauch, welcher in Watt (W) angegeben wird, sind die Heizgeräte im Gebrauch unterschiedlich teuer.  Ölradiatoren, die mit einer Leistungsaufnahme von 1000 Watt/Stunde heizen, verbrauchen eine Kilowattstunde. Eine Kilowattstunde kostet 2016 durchschnittlich 28,69 Cent ( Weiterführende Informationen: https://www.strompreise.de/strompreis-kwh/). Wenn wir einmal davon ausgehen, dass Sie mit einem Ölradiator (1000 Watt) 10 Stunden am Tag heizen, ergeben sich Kosten von ca. 2,90 Euro/ Tag. Für einen ganzen Winter sehen die Verbrauchskosten, mit einem Ölradiator (1000 Watt) dann wie folgt aus:

Dauer Verbrauch pro Stunde Kosten
1 Stunde 1 kWh

 

28,69 Cent
10 Stunden 1 kWh ca. 2,90 Euro
7 Tage à 10 Stunden

 

1 kWh Ca. 20 Euro
1 Monat à 10 Stunden 1 kWh Ca. 80 Euro
3 Wintermonate à 10 Stunden pro Tag 1 kWh Ca. 240 Euro

 

Doch keine Angst! Diese Tabelle zeigt lediglich einen Richtwert. In der Praxis ist es sehr unwahrscheinlich, dass Sie Ihren Radiator 10 Stunden am Tag mit maximaler Leistung heizen lassen. Um eine hohe Nachzahlung zu vermeiden und die Ölradiatoren möglichst effizient einzusetzen, möchten wir Ihnen brauchbare Tipps mit auf den Weg geben:

So heizen Sie richtig mit einem Ölradiator

1. Standby vermeiden

Wussten Sie, dass alleine der Standby- Betrieb Ihrer Elektrogeräte im Jahr über hundert Euro kosten kann? Auch viele Ölradiatoren sind mit einem Standby- Modus ausgestattet, sodass der Heizkörper auch im Ruhezustand ca. 6- 8 Watt pro Stunde verbraucht. Wer seinen Ölradiator einmal 24 Stunden im Standby- Modus laufen lässt, kommt auf ganze 0,192 Kilowattstunden. Bei durchschnittlichen 28 Cent pro Kilowattstunde entstehen für einen Tag kosten von 0,054 Euro. Das klingt für Sie erst einmal wenig? Rechnet man das auf 365 Tage im Jahr hoch, ergeben sich Standby- Kosten von 20 Euro im Jahr. Wer den Ölradiator nicht nutzt, sollte ihn deshalb immer aus der Steckdose ziehen.

2. Ölradiatoren mit Thermostat

Auch wenn Ölradiatoren mit Thermostat-Funktion in der Anschaffung teurer sein können, senken sie auf Dauer die Höhe der  Stromkosten. Mit einem Regler am Ölradiator können Sie eine gewünschte Heizleistung bestimmen. Das Thermostat kontrolliert im Anschluss minütlich die Raumtemperatur und sorgt dafür, dass der Ölradiator, abhängig von der eingestellten Stufe und Raumtemperatur, unterschiedlich stark heizt. So lässt sich vermeiden, dass der Heizkörper dauerhaft mit voller Leistung heizt.

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Ölradiator frei in den Raum stellen

Stellen Sie Ihren Radiator nicht hinter große Schränke oder Möbel. Wie bereits erwähnt, wird durch elektrischen Strom, im Inneren des Radiators Öl erhitzt. Durch Konvektion erwärmen sich die Rippen und geben warme Luft so an den Raum ab, dass eine Zirkulation entsteht. Diese Luftzirkulation sorgt dafür, dass sich Ihr Raum zu einem kuschligen Zuhause aufwärmt. Wer seinen Ölradiator hinter Möbeln versteckt, unterbricht die Luftzirkulation und somit die Wärmefreisetzung.

Dauerhaft heizen

Viele Haushalte sind der Meinung, man sollte sämtliche Heizkörper beim Verlassen der Wohnung ausschalten. Grundsätzlich gilt jedoch, dass das Warmheizen eines völlig abgekühlten Raumes mehr Energie verbraucht als konstantes Heizen. Lassen Sie Ihren Ölradiator also lieber regelmäßig auf kleiner Stufe heizen als kurzfristig immer wieder mit voller Leistung. Weitere Tipps zum effizienteren Heizen finden Sie hier.thumb-is-still-top-1095059_1280

Ölradiator oder Ökoradiator?

Vor allem der Umwelt zur Liebe ist der innovative Öko-Radiator vom Hersteller EWT, der ohne jeden Tropfen Öl auskommt, eine absolute Kaufempfehlung. Da im Inneren des Heizkörpers kein Öl erhitzt werden muss, wärmt er sich deutlich schneller auf als andere Radiatoren.  Laut Hersteller lässt sich mit einem Ökoradiator bis zu 33 Prozent Strom einsparen. Weitere Informationen über den Ökoradiator erfahren Sie hier.

 Ölradiator im Internet erwerben?

Vorteile

Nachteile

–       Bewertungen:

Bei einem großen Online-Shop wie Amazon ist es durchaus vorteilhaft, sich im Voraus Bewertungen über Ölradiatoren einzuholen. Tipp: Achten Sie vor dem Kauf immer auf eine Produktbewertung von mindestens 4/5 Sternen.

 

–  Zahlreiche Informationen:

Nur wer im Internet kauft, kann Ölradiator hinsichtlich ihren Funktionen vergleichen und sich ausreichend Infos über Hersteller und Verkäufer einholen.

 

–       Bequem von Zuhause:

Keine langen Warteschlangen und gestresste Passanten: Das Web macht Shopping um einiges unproblematischer. Und auch die Rückgabe ist, zumindest bei Amazon, ein Kinderspiel: Alle Ölradiatoren können innerhalb von 30 Tagen bei Nichtgefallen an Amazon zurückgeschickt werden. Sollte das Produkt defekt sein, kann es innerhalb der nächsten zwei Jahre zurückgegeben werden.

–       Versandkosten

Für viele Ölradiatoren fallen eventuell wenige Euros Versandkosten an.